Daniela Clobes –  Zeta

© Bildquelle: Privat
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© Bildquelle: Lana Rotaru
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© Bildquelle: stux/pixabay
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Es ist tiefste Nacht, als ich aus meinem Wagen steige, die Tür leise ins Schloss fallen lasse und mich unruhig umsehe. Den ganzen Tag saß ich auf heißen Kohlen, wollte, dass es endlich Zeit zum Aufbruch wurde, doch jetzt, wo ich hier war, wollte ich am liebsten wieder gehen.

 

Ein knackendes Geräusch – vermutlich von einem Ast – lässt mich erschrocken zusammenfahren. Ruckartig drehe ich mich nach hinten, wo ich das breit grinsende Gesicht von Danni sehe. 

 

 

 »Ha ha, witzig!« Ich verdrehe lächelnd die Augen, umarme Danni jedoch herzlich, als sie zu mir aufschließt. »Wo sind die anderen?« Ich werfe einen Blick auf meine Armbanduhr. Viertel vor zwölf. Okay, Danni und ich waren offenbar viel zu früh gekommen. Dante, Van und die anderen Zetas würden erst in fünfzehn – oder so wie ich die Zuspäterkommer kannte, erst in zwanzig – Minuten kommen.

Bildquelle: ErikaWittlieb/Pixabay
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Unschlüssig, was wir solange tun sollten, sah ich mich erneut um. Wir standen vor dem Haus der Kings. Es war dunkel, vermutlich schliefen alle. Ich deutete auf die Veranda, wo eine Holzbank stand. »Komm, setzen wir uns dorthin und warten auf die anderen.«

 

Danni nickt und wir machen uns auf dem Weg.

Natürlich liegt es an Dante. Dieser mega heiße Bad Boy. Ich wollte ihn einfach unbedingt kennen lernen.

Lana: 

»Ich muss ehrlich sagen, ich war ziemlich überrascht, als du gesagt hast, dass du jetzt auch zu den Zetas gehörst.« Als wir die Veranda betreten, knirscht das Holz und eine altmodische, schwarze gusseisen-Lampe geht an. Wir setzten uns auf die Bank und ich widme mich gleich wieder Danni. »Ich meine, du weißt selbst, wie gefährlich es ist mit den Jungs und Liz abzuhängen. Wieso wolltest du trotzdem ausgerechnet ein Teil von ihnen werden?« Meine Augenbrauen – ebenso wie meine Mundwinkel – wandern verschwörerisch nach oben. »Liegt es an Dante? Sei ehrlich!« 

 

Danni:

»Wie kommst du denn darauf, dass es an Dante liegen könnte? *lach* Nein, es liegt auf keinen Fall an Dante. Ich möchte einfach Gutes tun und helfen. Und ich mag die Clique sehr gerne, daher möchte ich gerne dazugehören. Ok – alles Schwachsinn. Natürlich liegt es an Dante. Dieser mega heiße Bad Boy. Ich wollte ihn einfach unbedingt kennen lernen. *rotwerd*«

Bildquelle: Juergen_G/Pixabay
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Ich stimme in ihr Lachen ein. 

 

Lana:

»Wusste ich es doch. Aber soll ich dir ein Geheimnis verraten? Da bist du nicht alleine. Er hat schon so manches Herz gebrochen.«

 

Mein Blick wandert über die Straße, aber wir sind weiterhin alleine.

 

»Dann ist er also dein Liebling? Oder doch jemand ganz anderes?« Neugierig drehe ich mich wieder zu Danni. »Ich habe mir oft Gedanken gemacht, was im Sommer so alles passiert ist. Und ich frage mich immer mal wieder, ob das nicht zu viel für die Clique war. Ich meine, würdest du – jetzt, da du weißt, was alles passiert ist – mit Amanda tauschen wollen?«

Danni:

»Nein, mit Amanda würde ich in der Tat niemals tauschen wollen. Was die Arme durchgemacht hat ist einfach zu heftig. Ich wäre im Leben nie so stark gewesen wie sie und habe totalen Respekt vor ihr.« 

 

Ich nicke und schaue dann gedankenverloren in die Finsternis vor uns. Die schrecklichen Geschehnisse, die Amanda und die Zetas erleben mussten, gehen mir noch immer ans Herz. Und wenn ich daran denke, wie ihr Wiedersehen im Herbst aussehen wird, verkrampft sich mein Magen. Aber davon will ich Danni nicht berichten, sonst überlegt sie es sich noch anders und verlässt die Zetas wieder. Das würde mir Van nie verzeihen.

Um das Thema zu wechseln, räusperte ich mich leise.

 

Lana:

»Sag mal ... bevor ich losgefahren bin, habe ich noch einen kurzen Blick auf deinen Blog geworfen. Du hast ihn umstrukturiert, nicht wahr? Ich habe ehrlich gesagt nicht viel Zeit gehabt, mich umzusehen. Am besten du erzählst mir einfach, was es jetzt so neues gibt. Und dann kannst du mir auch gleich die Geschichte erzählen, wie du zum Bloggen kamst. Das hast du mir bisher nämlich auch nicht berichtet.«

Bildquelle: http://sunnysmagicbooks.blogspot.de
Bildquelle: http://sunnysmagicbooks.blogspot.de

Ja im Großen und Ganzen habe ich nach und nach wirklich alles verändert.

Danni:

»Böses Mädchen Lana, wie lange warst du denn bitte nicht mehr auf meinem Blog?! Ich habe den doch schon vor Monaten umstrukturiert. *lach* Ok, einige kleinere Änderungen habe ich auch neulich erst vorgenommen. Nun ja, ich hatte so ein kostenloses Bild als Header und leider hatten dies aber auch noch 3 andere Blogs und ich konnte es einfach nicht mehr sehen. Also wollte ich gern was Eigenes. Zum Glück hat die liebe Jenny von Seductive Books mir einen wundervollen Header gebastelt, mit dem ich echt total glücklich bin. An den Header habe ich dann halt noch den Hintergrund angepasst und alles etwas umstrukturiert.

Meine Rezensionen waren vorher z.B. auch alles in einem Text, nun habe ich einzelne Themenabschnitte. Neulich habe ich dann noch die Titelschrift und auch die Schrift in den Posts geändert, da ich die alte  Schrift einfach nicht mehr sehen konnte.

Ja im Großen und Ganzen habe ich nach und nach wirklich alles verändert.


Wie ich zum Bloggen gekommen bin?

Nun ja, alles fing an mit den Chroniken der Unterwelt. Meine Cousine hat mir die Reihe geliehen und durch die bin ich irgendwie Lesesüchtig geworden. Vorher habe ich ewig nicht mehr gelesen, aber diese Reihe hat mir meine frühere Leselust wieder voll zurückgebracht.

Wenn ich bedenke, dass ich in 2015 nur 6 Bücher besessen habe, kann ich jetzt nur mit dem Kopf schütteln. Inzwischen habe ich glaube um die 400 *lach*

Beim Lesen der Chroniken bin ich dann irgendwie auf Lovelybooks gestoßen und habe mich da angemeldet. Dort habe ich ganz tolle Mädels kennen gelernt.

Ja und dann zum 6. Band der Chroniken der Unterwelt habe ich meine erste Rezension geschrieben (die war echt furchtbar :D).

Bildquelle: Arenaverlag
Bildquelle: Arenaverlag

Dann kam es irgendwie, dass ich bei Andreas FB Seite Bücher – Seiten zu anderen Welten mit eingestiegen bin und dort meine Lovelybooks Rezensionen geteilt habe. Nach der LBM 2016 kam es dann irgendwie dazu, dass ich meine eigenen FB Seite gemacht habe. Und kurz danach folgte dann mein Blog. Der hatte erst vor kurzem den 1. Bloggeburtstag und ich bin schon ein bisschen stolz darauf, was ich schon alles erreicht habe. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung einen Blog zu eröffnen. Ich liebe das Bloggen einfach. :) «

Bildquelle: Gewalt/Pixabay
Bildquelle: Gewalt/Pixabay

 

Während Danni erzählt, fährt ein dunkelroter Truck vor und hält in der Einfahrt. Die Scheinwerfer sind direkt auf uns gerichtet und blenden uns. Ich kann nicht leugnen, dass mich eine Gänsehaut überkommt.

 

 

 

Lana:

»Ich hoffe, dass ist Dante, der sich einen Spaß mit uns erlaubt.«

 

Danni lacht und schubst mich mit ihrer Schulter an. Die Lichter der Scheinwerfer gehen aus, aber niemand bewegt sich aus dem Wagen. Als sich meine Augen wieder an die Dunkelheit gewöhnen, erkenne ich Dante im Font, wie er telefoniert. Es ist nicht zu leugnen, er ist wirklich heiß. Aber eben auch ziemlich arrogant und selbstverliebt – zumindest nach außen hin.

 

Um nicht so offensichtlich zu glotzen, wende ich mich wieder Danni zu, die ebenfalls mit einem verträumten Blick zum Wagen sieht.

 

Lana: 

»Erde an Danni.« Diesmal lache ich und schubse sie mit der Schulter an. »Hör auf zu schmachten. Er ist ... ich weiß gar nicht, ob er Single ist oder vergeben. Irgendwie ist die Geschichte in diesem Punkt sehr ungenau ...« Ich zuckte mit den Schultern. »Aber solange Dante noch beschäftigt ist, kannst du mir ja erzählen, was du diesen Sommer so gemacht hast.«

 

Dante beendet sein Telefonat und steigt aus. Mit einer unbeschreiblichen Lässigkeit kommt er auf uns zu, die Hände in den Hosentaschen. Seine dunklen Strähnen fallen ihm in die Stirn und unterstreichen seine strahlend eisblauen Augen. 

 

Dante:

»Hallo Ladies«, begrüßt er uns mit einem charmanten Lächeln, das meine Knie weich werden lässt. »Ihr seid aber früh dran. So voller Vorfreude?« Sein Zwinkern lässt seine Worte doppeldeutig klingen.

 

Lana:

»Nein, wir haben uns gerade unterhalten«, bringe ich leise hervor. Seine ganze Ausstrahlung ist einschüchternd und anziehend zugleich. »Danni wollte mir gerade ... von ihrem Sommer erzählen.«

 

Dantes Lächeln wird breiter.

 

Dante:

»Wirklich? Das trifft sich gut. Dann lerne ich meine neue Schwester auch besser kennen. Immerhin hat Van nur gesagt, dass wir Zuwachs bekommen haben.« Er überbrückt die letzten Schritten Distanz zwischen uns und setzt sich genau in die Mitte der Bank. Er wendet sich Danni zu. »Dann schieß mal los.«    

Danni:

»Ich würde jetzt ja liebend gern erzählen, dass ich einen wundervollen Urlaub hatte und faul am Strand gelegen habe. Aber das wäre total gelogen :D Ich habe irgendwie das totale Gegenteil gemacht. Ich war gar nicht im Urlaub und habe lauter verschiedene Unternehmungen gemacht. Aber auch viel auf dem Balkon gefaulenzt und gelesen. Im Großen und Ganzen war es echt ein fauler Sommer und ich habe einfach in den Tag hineingelebt. Ah und ein Wochenende war ich mit Freunden in Holland. Das war eigentlich ganz witzig.«    

Bildquelle: Annca/Pixabay
Bildquelle: Annca/Pixabay

Lana:

»Oh, das klingt aber auch schön. Ich muss auch nicht immer wegfahren, um einen tollen Sommer zu haben. Manchmal kann man Zuhause viel mehr Spaß haben als im Ausland.«

 

Für diese Worte kassiere ich von Dante einen schelmischen Blick und ein freches Grinsen, ehe er sich nach hinten lehnt und seine Arme auf die Rückenlehne der Bank legt.

 

Dante:

»Ja, Lana hat recht. Das klingt wirklich toll. Ich bin fast ein wenig neidisch. Mein Sommer war sehr ... naja, das wisst ihr ja. Aber vielleicht nimmst du mich das nächste Mal mit. Ich bin mir sicher, wir könnten prima zusammen Faullenzen und trotzdem viel Spaß zusammen haben.« Er grinst wieder breit und Danni erwidert es. »Oder wir könnten einen Tripp zum Big Apple machen. Oder an den Strand fahren. Was wäre dir lieber? Welche Art von Urlaub wäre dein absoluter Traum?«    

Schön am Strand liegen und lesen ist für mich absolut perfekt

 

Danni: 

»Meinen absoluten Traumurlaub habe ich bereits in 2014 erlebt. Da war ich in Varadero auf Kuba und es war einfach wunderschön. Schön am Strand liegen und lesen ist für mich absolut perfekt. Wobei auch ein bisschen Action nicht fehlen darf. Also eine Mischung aus Strand und Unternehmungen finde ich perfekt. Mein Highlight war es Delfine live zu sehen und sogar anfassen zu dürfen. Das war echt total toll. Diesen Urlaub würde ich echt liebend gern wiederholen.«

Ich öffne den Mund, um etwas zu sagen, aber Dante kommt mir wieder zu vor. Ich habe beinah das Gefühl, als hätte er vergessen, dass ich da bin. Aber ich will mich nicht beschweren. Danni scheint glücklich zu sein sich mit ihm unterhalten zu können, also schweige ich und höre den beiden weiter zu.

 

Dante:

»Kuba? Genial! Da bin ich sofort dabei. Aber vorher müssten wir uns mal treffen, oder, was meinst du? Ein Date, vielleicht. Kino und Essen gehen, soll dazu passen, habe ich gehört.« Seine Stimme lässt vermuten, dass er bisher keine normalen Dates hatte. »Welchen Film würdest du denn gerne sehen? Und wohin dürfte ich dich zum Essen einladen? Was magst du am liebsten?« 

 

Danni:

»Oh ganz klar: Die Schöne und das Biest. Und Essen, ja ähm was Essen angeht bin ich nicht einfach. *lach* Als Vorspeise finde ich Pilze ganz toll. Pilze in Knoblauchöl oder gebackene Champignons mit Kräuterdip. Hmmm… da könnte ich mich reinlegen. Mein liebstes Hauptgericht sind Schweinelendchen, am besten mit einem Berg gebratenen Zwiebeln und ganz klassisch Pommes (ja, ich lebe seeeeehr ungesund :D). Und dann zum Nachtisch ein Mousse au Chocolat. Oh verdammt, jetzt habe ich Hunger :D«

Dante:

»Wow, das trifft sich gut. Ich liebe Disneyfilme und ungesundes Essen. Wir scheinen viel gemeinsam zu haben.«

 

Ich muss bei Dantes Worten stutzen. Ich hätte niemals gedacht, dass er auf diese Art Filme und Essen steht - zumindest nicht, wenn man sein straffes Sportprogramm bedenkt. Aber vermutlich sagt er das immer, wenn er eine Frau rumbekommen will. Ich frage mich unweigerlich, ob er Amanda auch auf diese Art um den Finger wickeln will.

 

Das Gespräch zwischen den beiden kommt ins Stocken und ich nutzen den Moment, um Danni auf ihr Currently Reading anzusprechen.

 

Lana:

»Hey Danni, ich habe mein aktuelles Buch gerade beendet. Was liest du gerade und kannst du es empfehlen?«

Bildquelle: Piperverlag
Bildquelle: Piperverlag

 

 

Danni:

»Momentan lese ich ehrlich gesagt gar nichts so richtig. Ich habe zwar Caraval von Stephanie Garber angefangen, aber bin noch nicht wirklich weit und habe momentan eine totale Leseflaute. Daher schaue ich momentan eher Serie, um genau zu sein Once upon a Time, irgendwie hat mich da die Sucht gepackt :D Ich hoffe aber sehr, dass ich bald wieder mehr Leselust habe. Caraval finde ich bisher nämlich echt gut. Am Buch liegt diese Flaute auf jeden Fall schon mal nicht.« 

Lana:

»Das Buch habe ich auf Facebook schon oft gesehen. Das Cover ist wirklich ein Hingucker. Vielleicht sollte ich es auch endlich mal von meiner Wunschliste befreien ...

Aber das klingt nicht so, als ob es dein bisheriges Jahreshighlight war.«

Ich habe dieses Jahr schon so einige richtige Bücherhighlight gelesen.

Danni:

»Also zu Caraval kann ich noch nicht sagen, ob es ein richtiges Highlight wird. Dafür bin ich echt noch nicht weit genug. Ich habe dieses Jahr schon so einige richtige Bücherhighlight gelesen. Wie z.B. Lets Play von Jennifer Wolf, Rock my Heart von Jamie Shaw, Götterfunke von Marah Woolf, Exordium und Superbia von ähm ja von dir :D Aber wenn ich mich jetzt auf eins beschränken müsste wäre mein bisheriges Jahreshighlight tatsächlich Superbia.«

Bildquelle: Lana Rotaru
Bildquelle: Lana Rotaru

 

Lana:

»Oh, wow, jetzt hast du mich sprachlos gemacht!«

 

Ich sehe verlegen zur Seite. Mir fällt es immer noch schwer zuzuhören, wenn andere so begeistert über meine Bücher reden.

 

Dante scheint unser Gespräch über Bücher nicht sonderlich zu interessieren, denn er zückt sein Handy aus der Hosentasche. Aus den Augenwinkeln sehe ich, dass er eine Nachricht bekommen hat, auf die er gerade antwortet. Ob sie wohl von den anderen Zetas ist?

 

Um nicht zu linsen, wende ich mich wieder Danni zu.

 

Lana:

»Wir sind gerade ja mitten im #TodsündenApril. Hast du dir eigentlich schon mal selbst Gedanken gemacht, welche Todsünde dich am ehesten betrifft und wieso?«    

Ich bin auf jeden Fall sehr gefräßig und faul.

Danni:

Oh, das ist einfach :D Da treffen 2 ziemlich gut auf mich zu. Und zwar Völlerei und Faulheit. Ich bin auf jeden Fall sehr gefräßig und faul :D    

Dante wird hellhörig. Er steckt das Telefon weg und sieht Danni mit großen Augen an. »Ehrlich? Ich hätte dir ja eher die Wollust zugetraut. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.« Er beugt sich zu Danni und flüstert ihr etwas zu, was ich nicht verstehe, sie jedoch zum Lachen bringt.

 

Unweigerlich rolle ich mit den Augen. So kann ich mich nicht in Ruhe unterhalten.

 

Lana:

»Hör mal, Dante, ich weiß ja, dass du gerne mit Frauen flirtest, aber was denkst du, wird Amanda dazu sagen? Hm?«

 

Dante dreht sich zu mir herum und sieht mich mit erbosten Blick an.

 

Ich nutze sein Schweigen und frage Danni die letzte Frage für den Abend, denn ich höre bereits Liz Mini Cooper und die übertrieben laute Musik aus ihren Boxen näherkommen. Sobald die anderen hier sind, brechen wir zu einem Sondertraining der Zetas auf und ich werde keine Chance mehr haben, mich mit Danni zu unterhalten.

 

Lana:

»Sag mal, Danni, du hattest als Alternative zu diesem Treffen, eine Chorprobe bei den Barden Bellas von Pitch Perfekt vorgeschlagen. Wäre dir das lieber gewesen? Denn ich habe mich hierfür entschieden, um die Welt vor meinen Gesangskünsten zu verschonen. Kannst du eigentlich singen?«

 

Bildquelle: IMDb
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Danni:

*lach* »Nein, ich kann überhaupt nicht singen. Die Wahl war eindeutig richtig. Die Barden Bellas wären definitiv allesamt geflüchtet, wenn ich angefangen hätte zu singen.« 

Ehe ich auf ihre Worte reagieren kann, taucht der Mini Cooper auf. Van und Liz steigen aus, gefolgt von Bill. »Naaaaa, seid ihr bereit von mir in den Hintern getreten zu werden?«, schreit Liz gutgelaunt, während sie mit ihren High Heels auf uns zu stöckelt. Doch auch hier bleibe ich eine Antwort schuldig, denn hinter uns im Haus geht Licht an. Die Kings sich wachgeworden und wir sollten schnellstmöglich abhauen, ehe sie uns erwischen.